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Der Urnerboden

Besonderes:

 Der Urnerboden ist nur in den kurzen Sommermonaten von Uri her erreichbar, und zwar über die 1900 eröffnete Klausenpassstrasse. Während des Winters ist der Klausenpass (1'948 m ü.M.) nicht befahrbar. Dann ist der Urnerboden nur von Glarus her zu erreichen, falls nicht Lawinen auch diesen Weg unpassierbar gemacht haben.Der Urnerboden ist nur in den kurzen Sommermonaten von Uri her erreichbar, und zwar über die 1900 eröffnete Klausenpassstrasse.

Strassen-Zustandsbericht

die Sage des Grenzlaufes:

 So wurde die Grenze GL zu UR nach der Sage festgelegt:

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Geschichte der Klausenrennen

Mythos am Berg 21, 5 km

1922-1934
Das Klausenrennen von 1922 bis 1934 war mit Abstand das bekannteste und schwerste Bergrennen jener Zeit. Keine andere Bergstrecke faszinierte Zuschauer und Rennfahrer so stark wie die 21, 5 km lange Schotterstrasse von Linthal zur Klausenpasshöhe, die über 1237 Höhenmeter und durch 136 Kurven führte. Von 1922 bis 1934 trafen sich Jahr für Jahr die besten Rennfahrerinnen und Rennfahrer der Welt, um sich am Klausenpass zu messen. Auf feuerspeienden Grand-Prix-Rennwagen jagten und schleuderten sie von der Geschwindigkeit besessen, fauchend und brüllend mit 200 Sachen über den Urnerboden, hinein in die wilde Klus, hinauf zum Ziel am Fusse des 3267 Meter hohen Claridens.
1930 stellte der 23-jährige Engländer Tom Bullus auf einer NSU mit 16. 41. 0 Minuten einen neuen Motorrad-Klausenrekord auf, der auch in den letzten beiden Klausenrennen von 1932 und 1934 nicht mehr unterboten wurde. Bei den Automobilisten hingegen fiel der absolute Klausenrekord mit der letzten Austragung 1934. Der deutsche Rudolf Caracciola fuhr auf dem Grand-Prix-Rennwagen W25 von Mercedes die sagenhafte Durchschnittsgeschwindigkeit von 83, 9 km / h, wohlverstanden auf einer schmalen, unbefestigten Schotterstrasse. 15. 22. 2 Minuten – eine unglaubliche Zeit! Ein Blick auf die Ranglisten der 10 historischen Klausenrennen lässt erahnen, was für ein hoch stehender Rennsport am Klausenpass geboten wurde. Rudolf Caracciola, Hans Stuck, Tazio Nuvolari, Achille Varzi, Whitney Straight, Louis Chiron.